Anschaffungskosten und Betriebskosten eines Mähroboters

Der Kostenaspekt ist ein wichtiger Faktor beim Kauf eines neuen Mähroboters. Für viele Interessenten wird der Preis ein äußerst wichtiges Kriterium sein. Häufig sind die Kosten entscheidend für oder gegen den Kauf eines Mähroboters.

Dieser Artikel geht sowohl auf die Anschaffungskosten ein als auch auf die weiteren laufenden Kosten, die Betriebskosten. Außerdem wird mit den Kosten für einen normalen Rasenmäher verglichen.

Anschaffungskosten eines Mähroboters

Es ist kein Geheimnis, dass die Anschaffungskosten eines Mähroboters über denen eines normalen Hand-Rasenmähers liegen. Erfreulicherweise sind die Neupreise für Mähroboter in den letzten Jahren jedoch immer günstiger geworden. Der Kaufpreis für einen Mähroboter beginnt mittlerweile bei ca. 600 Euro und reicht nach oben bis zu 2000 Euro oder sogar mehr.

Der Preis bestimmt sich je nach Leistung, Ausstattung und Funktionen des Mähroboters. Je mehr Quadratmeter der Mähroboter schaffen kann, desto teurer ist er. Eine größere Flächenleistung allein kann schnell einige hundert Euro mehr ausmachen. Für einen kleinen Rasen mit einer relativ einfachen Fläche reicht ein günstigeres Modell. Je größer und komplexer die Rasenfläche wird, desto tiefer muss man beim Kauf in die Tasche greifen.

Letztlich liegt der Anschaffungspreis zwischen 600 und 2000 Euro je nach Modell, und ergibt sich durch die Rasenfläche und die eigenen Ansprüche an den Mähroboter.

Die relativ hohen Anschaffungskosten relativieren sich jedoch wieder bei genauerer Betrachtung der Betriebskosten.

Betriebskosten eines Mähroboters

Man sollte nicht nur die Anschaffungskosten sehen, sondern auch die laufenden Kosten im Betrieb mit einbeziehen. Denn die Betriebskosten bei einem Mähroboter sind im Vergleich zu einem normalen Rasenmäher niedriger.

Man hat nur sehr geringe Stromkosten. Abhängig vom Modell, der Rasenfläche und der Benutzung liegen die Stromkosten zwischen 10 und 25 Euro pro Jahr.

Auch die Wartungskosten sind überschaubar. Hier kann man sich bereits im Vorfeld informieren, wie viel die Hauptkomponenten Messer und Akku für sein Modell kosten. Hier kann es durchaus Unterschiede bei den verschiedenen Herstellern geben.
Das teuerste ist der Akku. Dieser muss jedoch erst nach mehreren Jahren ausgetauscht werden und kostet (je nach Hersteller) zwischen 50 und mehreren hundert Euro.
Die Messer sollten alle paar Monate gewechselt werden. Sie sind mit ca. 10-20 Euro sehr günstig.

Damit hat man die laufenden Kosten auch schon abgedeckt. Weitere Betriebskosten fallen nicht an. Man spart sich etwa Kosten für Benzin, Zündkerzen oder den Ölwechsel, was alles bei einem Benzin-Rasenmäher anfallen würde.

Nun könnte man sogar noch die eingesparte Zeit mit einrechnen. Man nimmt die Zeit, die jede Woche für das Rasenmähen per Hand anfällt und rechnet einen Stundenlohn dagegen. Wenn man das nun drauf rechnet, kommt man ganz schnell ins Plus.